Kubitz aktuell
Dämmen mit Gewinn
Behaglichkeit - angenehme Wärme in den eigenen vier Wänden
und dies zu bezahlbaren Preisen: Die Energiebilanz eines
Hauses bekommt eine immer größere Bedeutung.
Steigende Kosten der Energieträger wie Öl und Erdgas schärfen
das Bewusstsein, wie wichtig eine moderne, gedämmte
Gebäudehülle ist.
Moderne Wärmedämmverbundsysteme leisten einen wichtigen
Beitrag zur Energieeinsparung und CO2 Reduzierung.
WDVS-Hersteller und das Maler- und Lackiererhandwerk stehen
für ein zukunftsweisendes Nachhaltigkeitsmanagment.
Argumente pro WDVS
Die wichtigsten Argumente im Überblick :
• Ökologie
• Ökonomie
• Wohnkomfort
• Gesundheit
• Werterhalt der Bausubstanz
• Gestaltungsvielfalt
• Sicherheit durch geprüfte Systeme
Ökologie (Umwelt)
Jedes Wärmedämm-Verbundsystem spart bezogen auf die
beheizte Wohnfläche zum einen Energie, zum anderen
wird der Schadstoffausstoß hierdurch reduziert. Dies wird durch
die nachfolgende Beispielrechnung verdeutlicht :
300 m2 x 13 l x 40 Jahre = 156.000 Liter Heizöl
156.000 l Heizöl x 2,8 kg CO2 = 436.800 kg CO2
Da jedes Gebäude für sich ein Unikat darstellt, empfiehlt sich
eine detaillierte Berechnung des Einsparpotenzials
unter Zuhilfenahme des bedarfsorientierten Energieausweises.
Fakt ist:
Wärmedämm-Verbundsysteme sparen als passive Systeme aktiv
Heizöl oder vergleichbare Primärenergie und reduzieren
den Schadstoffausstoß – vor allem von CO2 - erheblich.
Wärmedämm-Verbundsysteme schonen die fossilen
Energieträger. Bis heute wurden allein in Deutschland
ca. 760 Millionen m² verlegt. Geht man im Mittel von einer
jährlichen Einsparung in Höhe von 10 Liter Heizöl bzw.
vergleichbare Energieträger pro m² aus, wurde durch WDVS
bisher die gewaltige Menge von 280 Millionen t CO2-Emissionen
verhindert. Weniger Kohlendioxid bedeutet auch weniger
Aufheizung der Atmosphäre. Somit ist WDVS in seiner Ökobilanz
ein echter Klimaschützer.
Ökonomie
Die Mehrkosten für Wärmedämm-Verbundsysteme bei
bestehenden Gebäuden rechnen sich für jeden Bauherren.
Je nach Gebäudetyp und System betragen die
mortisationszeiten für die Mehrkosten relativ wenige Jahre.
Bei kräftiger Ölpreissteigerung verkürzen sich auch die
Berechnungszeiträume entsprechend.
Beispielrechnungen:
Mehrkosten für WDVS = 10.000 €
Jährliches Einsparpotenzial = 1.200 € bei einem Heizölpreis von 0,60 €/Liter
resultierende Amortisationszeit = 8,33 Jahre
Mehrkosten für WDVS = 10.000 €
Jährliches Einsparpotenzial = 2.000 € bei einem Heizölpreis von 1,00 €/Liter
resultierende Amortisationszeit = 5 Jahre
Hinweis: Die gerechnete Amortisation gilt für die
Gebäudeinstandsetzung, da Sowiesokosten für die
Fassadenrenovierung (Gerüst, Reinigung, Risssanierung, Beschichtung) abgezogen wurden.
• WDVS ist Nachhaltigkeit „mit System“. Über den Lebenszyklus
einer Immobilie gesehen, betragen die Investitionskosten nur
20 % der Gesamtkosten. 80 % der Kosten entstehen in den
Folgejahren. Davon sind 50 % Energiekosten. Durch eine
geringere Mehrinvestition zu Baubeginn können die Folgekosten
drastisch gesenkt werden.
• Wärmedämm-Verbundsysteme senken die Warmmiete –
bis zu 50 % Heizkostenersparnis sind möglich.
Stichwort: Energiesparrente.
• Wärmedämm-Verbundsysteme erhöhen die Vermietbarkeit.
Derzeit geht der Leerstand bei energetisch sanierten
Wohnungen gegen Null. Diese Tendenz wird mit der
Einführung des Energieausweises seit Juni 2008 noch steigen.
• Wärmedämm-Verbundsysteme erhöhen den
Wiederverkaufswert sowie die generellen Verkaufschancen
einer Immobilie.
Wohnkomfort und Gesundheit
Wärmedämm-Verbundsysteme reduzieren nicht nur die
Heizkosten im Winter, sondern minimieren auch die
Aufheizung der Gebäudehülle im Sommer. Ohne WDVS
können durchaus 32 °C im Innenraum entstehen.
Mit WDVS sind dies an sehr heißen Tagen ca. 24 – 26 °C.
Also 6 °C, die den Wohnkomfort entscheidend beeinflussen.
Auf eine anlagentechnische Klimatisierung kann gegebenenfalls
verzichtet werden.
Mit bestimmten Wärmedämm-Verbundsystemen kann ein
zusätzlicher Schallschutz realisiert werden.
Je nach Wand- und Putzaufbau sind bis zu 18 dB Verbesserung
möglich.
Wärmedämm-Verbundsysteme erhöhen die
Innenwandtemperatur der Außenwand im Winter um
ca. 6 – 10 °C und vermindern so nachweislich das
Schimmelrisiko. Kein Schimmel – kein Pilzbefall ist die
logische Schlussfolgerung.
Kalte Außenwände beeinträchtigen nachweislich das
Wohlbefinden der Bewohner. Wärmedämm-Verbundsysteme
vermindern unter solchen Bedingungen unangenehme
Luftbewegungen (Zuglufteffekt) im Innenraum.
Die Folgen sind weniger Verspannungen und Erkältungen.
Eine reduzierte Luftzirkulation wirkt auch Allergien
entgegen, weil weniger Staub aufgewirbelt wird.
Wärmedämm-Verbundsysteme schaffen nachweislich über
den Einspareffekt auch eine sauberere Luft, außen wie innen.


